Betrieblicher Datenschutzbeauftragter

Allgemein bekannt ist, dass Betriebe in denen „in der Regel mehr als 9 Personen“ mit der „Verarbeitung von personenbezogenen Daten“ der Meldepflicht gegenüber den Aufsichtsbehörden unterliegen. Wurde ein betrieblicher Datenschutzbeauftragter (der bei mehr als 9 Mitarbeitern – welche personenbezogene Daten verarbeiten – zu stellen ist) bestellt, entfällt diese Meldepflicht.

Weniger bekannt ist, dass der Inhalt des Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) für alle Betriebe gilt, in denen personenbezogene Daten verarbeitet werden. Auch für Einzelunternehmen und Kleinbetriebe schreibt das BDSG sehr konkrete Maßnahmen vor, wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden.

Diese gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen beginnen mit besonderen Vorgaben bei der Erhebung von Daten und und begleiten diese bis zur Sperrung oder Löschung der Datensätze.

Als Stichworte seien hier (nur einige Beispiel!)  genannt:

  • Erstellung von Verfahrensverzeichnissen
  • Trennungsgebot (z.B. Speicherung von Daten in unterschiedlichen Dateien)
  • Zweckbindung
  • Zutritts-, Zugangs- und Zugriffskontrolle
  • Datenverarbeitung im Ausland („Cloud“ oder sogar Google-Mail)

Diese Themen sind gerade für mittelständische Unternehmen nicht in der Kernkompetenz angesiedelt, so dass wir Ihnen gern anbieten im Rahmen eines Gesprächs zu ermitteln, wie wir Ihnen bei der Umsetzung der Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetz helfen können, indem wir für Sie als externen Datenschutzbeauftragter tätig sind. Ausgebildetes Personal, welches für diese Funktion zwingend vorgeschrieben ist, ist in unserem Haus vorhanden. Wir verbinden an der Stelle die benötigten Kompetenzen EDV-Sicherheit und langjährige kaufmännische sowie organisatorische Erfahrung.

Siehe auch: Umsetzung Bundesdatenschutzgesetz

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.