9: Datenbankverwaltung

Viele Webpräsenzen basieren heute auf sogenannten Contentmanagmentsystemen (CMS), wie zum Beispiel WordPress, Jomla und andere. Diese speichern den sogenannten Content (Inhalt) nicht in „normalen“ Dateien, sondern nutzen zur Datenverwaltung eine Datenbank. Ausschließlich die Konfigurationsdaten (z.B. das Layout) der Webseite wird vom CMS auf Dateiebene abgelegt. Um eine Datenbank anzulegen oder anzupassen, begeben Sie sich bitte unterhalb des Menüpunktes „Webseiten“ auf das Untermenü „Datenbank“.

Als erstes müssen Sie eine neue Datenbank anlegen – klicken Sie hierfür bitte auf die Schaltfläche „Neue Datenbank hinzufügen“.

ISPConfig Datenbank verwalten

Auch hier sind wieder diverse Einstellungen von erforderlich:

  • Typ: Hier können Sie (sofern verfügbar) den zu verwendenden Datenbanktyp auswählen. Wir bieten Ihnen das Datenbankformat „MySQL“ an, welches mit CMS nutzbar ist.

  • Datenbankname: Hier müssen Sie der zu erstellenden Datenbank einen Namen geben. Hier gilt die gleiche Namensregel, wie wir sie schon im Bereich „FTP-Nutzer kennen gelernt haben: Der erste Teil des Datenbanknamen durch ihren Nutzeraccount vorgegeben. Wenn Sie sich unter dem Account „kunde“ einloggen und den Datenbanknamen „webinhalt“ eingeben, so wird die zu nutzende Datenbank „kundewebinhalt“ heißen. Dadurch wird verhindert, dass mehrere (unabhängige) Kunden den gleichen Datenbanknamen anlegen können.

  • Datenbanknutzer: Der Datenbanknutzername ist unabhängig vom Login- oder FTP-Nutzernamen und wird ausschließlich für den Zugriff auf die Datenbank genutzt. Mittels dieses Benutzernamens authentifiziert sich ihre Applikation gegenüber dem Datenbankserver. Auch hier wird wieder – wie schon oben beschrieben – ein zusammengesetzter Nutzername generiert.

  • Datenbank Passwort: Hier geben Sie das Passwort ein, mittels dessen der Datenbankaccount auf die Datenbank zugreifen kann.

  • Datenbank Zeichensatz: Sie haben die Möglichkeit unterschiedliche Zeichensätze zu definieren. „DB-Default“ sollte in den meisten Fällen der Zeichensatz ihrer Wahl sein.

  • Remotezugang: Mittels dieser Checkbox können Sie einen externen Zugriff auf die Datenbank erlauben. Dies wird in den meisten Fällen nicht erforderlich sein, und sollte aus Sicherheitsgründen nicht aktiviert sein, da ihre lokale Anwendung nicht „von aussen“ auf die Datenbank zugreifen muss.

  • Remote-IPs: Sollte ein externen Zugriff auf die Datenbank erforderlich sein, so können Sie an dieser Stelle definieren, von welcher IP-Adresse aus externer Zugriff auf die Datenbank erlaubt ist.

  • Aktiv: Selbsterklärend 🙂

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