Was ist ein „virtueller privater Server“ (VPS)

Einen virtuellen, privaten Server (VPS)  muss sich der nicht-technikaffine Mensch so vorstellen, wie eine grosse Villa (der Hardwareserver) , die aufgeteilt wird und in mehrere Wohnungen (virtuelle Server) unterteilt wird.

So wie jede Wohnung ihre eigene Türklingel, Briefkasten und auch Sanitäranlagen hat (Grundausstattung), so hat jeder virtuelle Server sein eigenes Betriebssystem und alle virtuellen Server(Wohnungen) teilen sich ein Wirtsystem(die Villa).

Durch diese Aufteilung, inklusive des eigenen Betriebssystems, wird es ermöglich auf einem Hardwareserver parallel auch unterschiedliche, voneinander unabhängige, Betriebssysteme (VPS) online zu halten. Diese VPS sind derart voneinander unabhängig, dass ein Zugriff von einem Server auf die Daten eines anderen Server typischerweise nicht möglich ist, wodurch eine Sicherheit gewährleistet werden kann, die dem der eigenständigen Servern gleichzusetzen ist.

Ein weiterer Vorteil der Virtualisierung von Servern ist, dass sie nicht mehr an eine Hardwareplattform gebunden sind. So wird es ermöglicht, ein laufendes Gastsystem – auch im laufenden Betrieb – von einem Hardwareserver auf einen anderen zu „verschieben“. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen die Hardwareplattform praktisch im laufenden Betrieb zu erweitern oder aufzurüsten (modernisieren), ohne dass es zu bemerkenswerten Ausfallzeiten kommt (Downtime von ~1 Sekunde). Auch ein Hardwareproblem führt so (vorhandene Ersatzkapazitäten vorausgesetzt) nicht zu länger anhaltenden Ausfallzeiten, da der VPS schnell auf einer anderen Hardware neu gestartet werden kann.

Virtuelle Server bilden den Grundstein für die sogenannte Cloud-Technologie, über die wir Sie auf dieser Seite informieren.

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